IT-Sicherheit in Österreich: Es gibt viel zu tun

Bereits ein Drittel der Beschäftigten in Österreich greift über private PCs, Smartphones oder Tablets auf wichtige firmeninterne Daten zu. Allerdings öffnen diese Geräte Viren, Trojanern und anderen Internet-Schädlingen Tür und Tor zum Unternehmensnetz. Sie sind nicht von den IT-Abteilungen erfasst und entsprechend abgesichert. Diese alarmierenden Ergebnisse haben wir bei  Cisco Austria in einer aktuellen Studie ermittelt. Wir haben 300 österreichische Unternehmen befragt, ob BYOD bereits ein Thema für sie ist und wie sie es mit der Sicherheit halten. Interessanterweise kennen nahezu 100 Prozent der Führungskräfte die Sicherheitsbedrohungen im Web sehr genau, beim Blick in die eigene Organisation tun sich allerdings große Lücken auf. Mehr als ein Drittel der Befragten hat nämlich keine klare Vorstellung davon, in wie weit das eigene Unternehmen davor gefeit ist. Die Mehrheit der Geschäftsführer erkennt zwar das Problem und den eigenen Aufholbedarf  bei der IT-Sicherheit, aber offensichtlich mangelt es an

Basiswissen:  Mehr als der Hälfte der Geschäftsführer ist nicht bekannt, dass sie auch rechtlich für die Folgen einer mangelhaften IT-Sicherheit haften! Die Schäden, die durch eine löcherige Sicherheitsstrategie entstehen, sind nicht lapidar: Immerhin verzeichneten bereits 42 Prozent aller Unternehmen Systemausfälle. 9 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass diese Ausfälle durchaus existenzgefährdend sein könnten.  Schon allein die Zahl der Ausfälle zeigt, wie mangelhaft Österreichs Unternehmen gegen IT-Bedrohungen gerüstet sind. Dass sich die Unternehmer nicht einmal mit den Haftungsfragen befassen, macht das geringe Bewusstsein für den möglichen Schaden deutlich.

Kenntnis der IT-Security[1]

Auftraggeber: Cisco Austria
Zeitraum: 17.09. bis 01.10.2012
Panel: Unternehmer, Geschäftsführer und leitende Angestellte

Durch die Studienresultate wurde uns klar, dass  das Thema BYOD (Bring your own Device) offensichlich nur halb verstanden wird. Natürlich müssen Unternehmen heutzutage mehr Nutzerkreisen wie Mitarbeitern, Auftragnehmern oder Partnern einen erweiterten Zugang zu Anwendungen, Geräten und Ressourcen ermöglichen. Und wer Mitarbeiter in mobile Arbeitsprozesse einbindet, kann deren Produktivität auf jeden Fall steigern. Allerdings dürfen sie unter keinen Umständen das dadurch entstehende Risiko ignorieren. Die Absicherung mobiler Endgeräte nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Neben einer ganzheitlichen IT-Sicherheitslösung sind Nutzungsrichtlinien und Sicherheitsinformationen unbedingt erforderlich. Da Geschäftsprozesse zunehmend in Cloud-Infrastrukturen verlagert werden, empfehlen wir ganzheitliche netzzentrierte Sicherheitslösungen. Nur eine einheitliche Zugangskontrolle zum Firmennetzwerk ermöglicht Mitarbeitern den sicheren Zugriff, unabhängig vom verwendeten Endgerät und Netz. Wer praktische technische Tipps für eine sichere Anbindung von Endgeräten aller Art sucht, kann hier kostenlos verschiedene Whitepaper mit technischen Tipps herunter laden.

Always on – mobil und vernetzt im Urlaub!

Mit zunehmender Verbreitung von Smartphones, Tablets & Co. und der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Breitbandzugängen zum Internet, können wir überall ins Netz und sind mittlerweile für jeden, immer und überall erreichbar.

Egal ob Familie, Freunde oder Arbeitgeber – Dank Smartphones, Tablets & Co. sind wir über das Internet stets verbunden und für jeden, immer und überall erreichbar.

Besonders in der Urlaubszeit stellt sich für jeden von uns allerdings die Frage, an welcher Stelle wir auch unsere Geräte in die Ferien schicken um wirklich „abzuschalten“. Aber nicht nur die Erreichbarkeit ist ein Thema, über das wir uns spätestens dann mehr Gedanken machen. Auch Sicherheitsfragen tauchen bei der Nutzung fremder Netze oder Geräte gerade am Urlaubsort bei vielen auf.

Wir wollten es daher einmal genauer wissen, wie eigentlich das Kommunikationsverhalten im Urlaub aussieht und haben die Marktforscher von Ears and Eyes mit einer repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Bundesbürgern beauftragt.

Für viele Deutsche scheint die digitale Erreichbarkeit im Urlaub mittlerweile zur Normalität zu gehören, denn lediglich ein Viertel (24 Prozent) aller Befragten gab an, auf die Nutzung digitaler Gadgets während des Urlaubs komplett zu verzichten. Das bedeutet: Auch im Urlaub wird meist nicht “abgeschaltet”, sondern das eigene Soziale Netz beobachtet, die Alltagskommunikation weiter gepflegt und vielfach ebenfalls gearbeitet, wie auch eine aktuelle Untersuchung der Nachrichtenagentur dpa ergab. Mit zunehmender Verbreitung von Smartphones und Tablets ist abzusehen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Mehr von diesem Artikel lesen

Die IT so sicher wie der Banktresor

Es gibt viele gute Gründe für Unternehmen, die eigene IT vor äußeren Angriffen zu schützen – erst recht, wenn diese die Gelder anderer Leute verwahren. So wie die erst 1998 gegründete Bellevue Group aus dem schweizerischen Küsnacht.

Um mit dem schnellen Wachstum Schritt zu halten, entstand in der Vergangenheit eine heterogene IT-Infrastruktur, bei der Firewalling, Verschlüsselung, Spamfilter und Authentifizierung von verschiedenen Anbietern kamen. Man wollte die fachlich verschiedenen Sicherheitsanforderungen auf jeweils bestmögliche Art und Weise erfüllen, was in der Praxis aber zu Problemen und hohem Aufwand führte: „Jede Lösung hatte eine individuelle Managementphilosophie und brachte ihre eigene Benutzeroberfläche mit. Jeder Bereich erforderte unterschiedliches technologisches Know-how mit entsprechendem Schulungsbedarf. Die Handhabung der heterogenen Lösungen erwies sich im Alltag als äußerst zeitraubend und kompliziert“, so der Bellevue Group IT-Leiter Holger Schultes.

Das Schweizer Systemhaus Netcloud stellte den IT-Verantwortlichen der Bellevue Group eine homogene und übergreifende Sicherheitsarchitektur vor: die Cisco Secure-X Architektur, die das Cisco Produktportfolio zu einer umfassenden Sicherheitslösung zusammenfügt. Überzeugt hat, dass die ganzheitliche End-to-End-Security-Architektur von Cisco umfassend und auf einheitliche Weise unterschiedliche IT-Sicherheitsanforderungen adressiert. Dies steigerte nicht nur die Effizienz beim Security-Managment, sondern wird insbesondere der Tatsache gerecht, dass vormals feste Infrastrukturgrenzen in der modernen Arbeitswelt durchlässig werden – zum Beispiel, weil immer mehr mobile Mitarbeiter auf kritische Unternehmenssysteme zugreifen wollen. Mehr von diesem Artikel lesen

BYOD – Private Endgeräte ins Netzwerk einbinden

Mobile Endgeräte mit Internetzugang sind längst kein Trendthema mehr – sei es in privater Nutzung, an Universitäten und natürlich auch in der Arbeitswelt. Auf Unternehmensseite ist die Einbindung privater Endgeräte natürlich Fluch und Segen zugleich. Warum sollten Unternehmen ihren Mitarbeitern also erlauben, private Smartphones & Co. in das firmeneigene Netzwerk einzubinden?

IT-Leiter werden jetzt vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen aus Sorge, dass ihnen die Öffnung des firmeneigenen Netzwerks schlaflose Nächte bereitet. Das muss aber nicht sein. Tatsächlich bringt dieses neue Mediennutzungsverhalten zwar gesteigerte Anforderungen an die IT-Sicherheit, aber eben auch viele Vorteile. Der Trend ist nicht aufzuhalten und mit ein paar vorbereitenden Maßnahmen und Regeln bieten sich ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Um Unternehmen die Öffnung ihrer IT für private Engeräte schmackhaft zu machen, hat Cisco ein umfassendes Themendossier zu BYOD (Bring Your Own Device) ins Netz gestellt, das einen kurzweiligen Blick in die Thematik gewährt, die Vorteile aufzeigt und die für diesen Schritt erforderlichen Lösungen vorstellt. Zusammengefasst erfordert BYOD

  • eine einheitliche Sicherheitspolitik innerhalb der Organisation – für drahtlose und drahtgebundene Endgeräte, VPN und Mobile Device Management
  • eine eindeutige und mit allen Firmenteilen wie Human Ressources, Legal und Security abgestimmte, klare Nutzungs-Policy

Beachtet man die entscheidende Regeln, bietet BYOD eine Menge Vorteile für aktuelle und zukünftige Mitarbeiter, die eigenständig entscheiden können, wann, wo und mit welchem Endgerät sie arbeiten – während die IT zugleich die Kontrolle und Sichtbarkeit behält, um Nachts auch weiterhin ruhig schlafen zu können.

Erfahren Sie hier mehr über unsere Ankündigungen und Technologien oder besuchen Sie uns doch gleich auf der Cisco Expo 2012 in Berlin, wo BYOD eines unserer Schwerpunktthemen sein wird. Beispielsweise auf der Panel-Diskussion “Bring Your Own Device” am 03. Mai von 13:30 – 14:15 Uhr mit meinem Kollegen Chris Young, Senior Vice President der  Security and Government Group von Cisco Systems. Nutzen Sie diese Gelegenheit, live mit den Cisco Executives, Top-Entscheidern und auch Technologie-Spezialisten über die Anforderungen und Chancen dieser veränderten Arbeitswelt zu diskutieren.

Das Blog-Team wünscht Ihnen viel Spass und freut sich über Ihre Anmerkungen und Diskussionbeiträge in den Kommentaren.

Video: Das erwartet Sie auf der Cisco Expo 2012

Deutschland-Geschäftsführer Carlo Wolf und Director Marketing Jan Roschek geben per Videobotschaft einen Einblick in das, was die Cisco Expo-Besucher 2012 erwartet:

Sichern Sie sich Ihr Ticket für diese Veranstaltung noch bis 27. April 2012 online oder auch vor Ort am 2. und 3. Mai in der O2 World Berlin. Details zur Veranstaltung sowie eine Übersicht des Kongressprogramms finden Sie auf der Cisco Expo 2012-Website. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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