SolveDirect-Übernahme abgeschlossen – innovative Integrations-Lösungen für Cisco aus Österreich

Die Übernahme des österreichischen Softwareunternehmens SolveDirect durch Cisco ist abgeschlossen. Das junge Unternehmen aus Wien hat Cloud-basierte Lösungen entwickelt, die die Integration von unterschiedlichen Enterprise- und Cloud-Systemen vereinfacht und so den sicheren Datenaustausch gewährleistet.

Wir haben es heute mit marktbestimmenden Faktoren wie Multi-Sourcing oder Cloud-Services zu tun, die die Komplexität im Service-Management zunehmend erhöhen. Mit den Smart-Service-Integrations-Lösungen von SolveDirect wird vereinfacht, wie Unternehmen oder Provider Prozesse und Service-Management-Systeme mit ihren Service-Partnern zusammenführen. Der Datenaustausch und der Workflow erfolgt automatisiert in Echtzeit und muss nicht mehr manuell angepasst werden. Das vermeidet Engpässe. Das System ist darüber hinaus je nach Bedarf skalierbar. Mit dieser Entwicklung hat das österreichische Unternehmen auf die neuen Herausforderungen und Bedürfnisse von IT-Service-Unternehmen reagiert.

Die innovative Software und innovativen Services von SolveDirect erweitern unser Portfolio von Smart und Connected IT Services für unser globales Ecosystem bestehend aus Kunden, Partnern und Resellern. Es gibt viele kleinere Länder, die mit kreativen, innovativen Ansätzen aufhorchen lassen und weltweite Anerkennung erfahren. SolveDirect ist ein Beweis für die Innovationskraft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Technologieunternehmen. Innovation hat schließlich nichts mit der Größe eines Landes zu tun.

Für weitere Informationen zur SolveDirect-Übernahme lesen Sie auch den Blogpost meines amerikanischen Kollegens Hilton Romanski.

IT-Sicherheit in Österreich: Es gibt viel zu tun

Bereits ein Drittel der Beschäftigten in Österreich greift über private PCs, Smartphones oder Tablets auf wichtige firmeninterne Daten zu. Allerdings öffnen diese Geräte Viren, Trojanern und anderen Internet-Schädlingen Tür und Tor zum Unternehmensnetz. Sie sind nicht von den IT-Abteilungen erfasst und entsprechend abgesichert. Diese alarmierenden Ergebnisse haben wir bei  Cisco Austria in einer aktuellen Studie ermittelt. Wir haben 300 österreichische Unternehmen befragt, ob BYOD bereits ein Thema für sie ist und wie sie es mit der Sicherheit halten. Interessanterweise kennen nahezu 100 Prozent der Führungskräfte die Sicherheitsbedrohungen im Web sehr genau, beim Blick in die eigene Organisation tun sich allerdings große Lücken auf. Mehr als ein Drittel der Befragten hat nämlich keine klare Vorstellung davon, in wie weit das eigene Unternehmen davor gefeit ist. Die Mehrheit der Geschäftsführer erkennt zwar das Problem und den eigenen Aufholbedarf  bei der IT-Sicherheit, aber offensichtlich mangelt es an

Basiswissen:  Mehr als der Hälfte der Geschäftsführer ist nicht bekannt, dass sie auch rechtlich für die Folgen einer mangelhaften IT-Sicherheit haften! Die Schäden, die durch eine löcherige Sicherheitsstrategie entstehen, sind nicht lapidar: Immerhin verzeichneten bereits 42 Prozent aller Unternehmen Systemausfälle. 9 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass diese Ausfälle durchaus existenzgefährdend sein könnten.  Schon allein die Zahl der Ausfälle zeigt, wie mangelhaft Österreichs Unternehmen gegen IT-Bedrohungen gerüstet sind. Dass sich die Unternehmer nicht einmal mit den Haftungsfragen befassen, macht das geringe Bewusstsein für den möglichen Schaden deutlich.

Kenntnis der IT-Security[1]

Auftraggeber: Cisco Austria
Zeitraum: 17.09. bis 01.10.2012
Panel: Unternehmer, Geschäftsführer und leitende Angestellte

Durch die Studienresultate wurde uns klar, dass  das Thema BYOD (Bring your own Device) offensichlich nur halb verstanden wird. Natürlich müssen Unternehmen heutzutage mehr Nutzerkreisen wie Mitarbeitern, Auftragnehmern oder Partnern einen erweiterten Zugang zu Anwendungen, Geräten und Ressourcen ermöglichen. Und wer Mitarbeiter in mobile Arbeitsprozesse einbindet, kann deren Produktivität auf jeden Fall steigern. Allerdings dürfen sie unter keinen Umständen das dadurch entstehende Risiko ignorieren. Die Absicherung mobiler Endgeräte nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Neben einer ganzheitlichen IT-Sicherheitslösung sind Nutzungsrichtlinien und Sicherheitsinformationen unbedingt erforderlich. Da Geschäftsprozesse zunehmend in Cloud-Infrastrukturen verlagert werden, empfehlen wir ganzheitliche netzzentrierte Sicherheitslösungen. Nur eine einheitliche Zugangskontrolle zum Firmennetzwerk ermöglicht Mitarbeitern den sicheren Zugriff, unabhängig vom verwendeten Endgerät und Netz. Wer praktische technische Tipps für eine sichere Anbindung von Endgeräten aller Art sucht, kann hier kostenlos verschiedene Whitepaper mit technischen Tipps herunter laden.

Die Wolke wächst

Die Ergebnisse unseres jährlichen Cisco Global Cloud Index (2011-2016) liegen vor und sie sind wieder einmal beeindruckend. Mit dem Cloud Index beobachten wir die Entwicklung des Cloud-basierten Datenverkehrs in Rechenzentren und ziehen daraus Rückschlüsse auf die Entwicklung in den kommenden Jahren. Die neu ermittelten Zahlen belegen, welch unglaubliche Dynamik Cloud Computing in weltweiten Rechenzentren gewinnt.

Während der gesamte weltweite Datenverkehr in Rechenzentren sich bis 2016 auf 6,6 Zettabyte vervierfachen wird, wird allein das Cloud-basierte Aufkommen 4,3 Zettabyte ausmachen. Die entspricht einer Versechsfachung im Vergleich zu heute.  Momentan verursacht der Cloud Traffic schon 39 Prozent des gesamten Datenverkehrs in Rechenzentren. In vier Jahren werden es bereits 64 Prozent sein, was einer Steigerung um das anderthalbfache entspricht. Fast zwei Drittel des gesamten Datenverkehrs in Rechenzentren werden dann in der Cloud verursacht.

Eine Datenmenge von 6,6 Zettabyte zu veranschaulichen ist nicht einfach aber hier ein Versuch: Sie entspricht sieben Billionen Stunden High-Definition-Video-Streaming. Auf die heutige Weltbevölkerung umgerechnet wären das pro Erdenbürger, vom Säugling bis zum Greis, 1.000 Stunden HD-Videokonsum. Oder der Download von jeweils über 250.000 Songs – durch jeden einzelnen von 7 Milliarden hypothetischen Nutzern wohlgemerkt.

So nimmt der Cloud Traffic in den kommenden Jahren durch ständig neue Angebote zu. Hinzu kommt die steigende Nachfrage nach dem Zugriff auf persönliche oder geschäftliche Daten überall, jederzeit und über jedes beliebige Gerät. Jedoch ist nicht nur der Anwender in erster Linie für den Anstieg des Volumens verantwortlich. Den größten Anteil verursachen die Rechenzentren mit im Hintergrund ablaufenden Cloud-Computing-Prozessen – bis 2016 werden 76 Prozent des Traffics innerhalb der Data Center entstehen und hauptsächlich durch Storage sowie Produktions- und Entwicklungsdaten erzeugt. Nur für 17 Prozent zeichnen die weltweiten Internet-User durch ihren Zugriff auf die verschiedenen Cloud-Dienste verantwortlich.

Für mehr Informationen zu unserem Global Cloud Index empfehle ich Ihnen folgendes Video:

Schnelltest: Wie viele Daten konsumieren Sie täglich?

E-Mails, Video-Konferenzen, Audio- und Video-Streaming oder einfache Chat-Nachrichten: Jeder Internet-Nutzer verursacht täglich zunehmend neue Datenmengen, die in der  Cloud verarbeitet werden.

Und schon heute wissen wir, dass sich der tägliche Datenkonsum über die nächsten Jahre weiter explosionsartig vervielfachen wird. Laut dem aktuellsten Cisco Cloud Index soll sich der globale IP Cloud-Datenverkehr zwischen 2010-2015 verzwölffachen und auf monatlich über 133 Exabytes  ansteigen.

Wodurch werden die riesigen Datenmengen in erster Line produziert und wieviel davon entfallen eigentlich auf Ihren eigenen täglichen Datenkonsum? Haben Sie sich das schon mal ausgerechnet?

Hier finden Sie es heraus: Mit Cisco’s interaktiver Worklife Cloud Anwendung können Sie Ihre persönliche Daten-Cloud Infografik erstellen und diese mit der ihrer Kollegen und Freunde vergleichen. Machen Sie mit!

Ökonomischere und ökologischere Lösungen durch die Cloud

Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud Computing bereits, um effizienter zu sein und Betriebskosten zu reduzieren. Andere Unternehmen wie NTT Data zeigen gleichzeitig, dass man mit der Cloud-Technologie die Optimierung eigener Business-Prozesse auch mit Umweltschutz verbinden kann.

NTT Data ist ein weltweit tätiges IT-Dienstleistungsunternehmen mit fast 60.000 Mitarbeitern. Durch die Kombination einer Private Cloud mit der Unified-Computing-System-(UCS-)Lösung von Cisco war NTT Data nicht nur in der Lage, die Gesamtbetriebskosten zu senken. Durch die Konsolidierung der Server reduziert NTT ebenfalls den Energieverbrauch in den nächsten fünf Jahren um bis zu 70 Prozent.

Das Modell von NTT Data kann von jedem Unternehmen eingesetzt werden, das von den Vorteilen einer Private Cloud in Kombination mit UCS profitieren möchte. In unserer Grafik haben wir die wichtigsten Daten übersichtlich zusammengestellt:


Planen Sie auch den Umstieg auf Private Cloud? Haben Sie Rückfragen zu UCS oder suchen noch weitere Anwendungsbeispiele? Dann schreiben Sie uns gerne einen Kommentar, wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Fabric Computing: Top Trend der nächsten Dekade

Laut Gartner ist “Fabric Computing” einer der TopTrends im Data Center für die nächste Dekade.

Um was geht’s?

Schaut man sich die Kostenbilanz eines Rechenzentrums an, so entfallen heute ca. 30 % auf Personalkosten – in erster Linie, um den Betrieb der Anwendungen und der dazugehörigen Infrastruktur sicher zu stellen.

Dabei haben sich gerade die Betriebskosten in den vergangenen Jahren vervielfacht. Alleine die Kosten für Anschaffung und Betrieb von Server haben sich laut IDC in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Interessanterweise in erster Linie durch die zusätzliche Komplexität der Server-Virtualisierung.

Diesen Trend gilt es zu stoppen, da ansonsten – bei dem prognostizierten Bedarf an Sever- und Speicherkapazität – die Personalkosten nicht mehr zu tragen sind.

Hier setzt “Fabric Computing” an.

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Ethernet der Zukunft

Wie stark alleine der Internet-Datenverkehr in Zukunft noch steigen wird, hat Carlo Wolf, Geschäftsführer von Cisco in Deutschland, bereits vor einiger Zeit in seinem Blogbeitrag gezeigt.

Durch Cloud Computing werden große Datenmengen generiert, die immer und überall abrufbar sein müssen. Darum ist der schnelle und sichere Transport im Netz zwingend, um Daten zeitnah dem Endanwender zur Verfügung zu stellen. Gerade beim Zugriff auf diese Daten in einer Cloud-Umgebung oder in verteilten Rechenzentren, ist die Geschwindigkeit zwischen den Komponenten eine wichtige Voraussetzung, damit alle relevanten Informationen in Echtzeit übermittelt werden.

Mit 40/100 Gigabit Ethernet (GbE) werden diese neuen Geschwindigkeitsdimensionen erreicht. Allerdings: Aufgrund der Optikpreise wird 100 GbE bis auf Weiteres eine teure Technik bleiben. Daher sehe ich einen schnelleren Übergang nur in speziellen Bereichen, wie etwa massiv skalierbaren Rechenzentren, bei Forschungseinrichtungen oder Service Providern.

Nur, welche Auswirkungen haben diese neuen Geschwindigkeiten auf vorhandenes Equipment und Funktionen wie Monitoring oder Security?

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250.000 neue Arbeitsplätze durch die Cloud

Im Zusammenhang mit Cloud Computing liest und hört man oft, daß Tätigkeiten automatisiert, Ressourcen eingespart oder ganze Arbeitsprozesse komplett abgelöst werden. Es ist wenig überraschend, dass Kritiker in diesem Zusammenhang den Verlust von Arbeitsplätzen fürchten.

Sicher ist: Durch Cloud Computing verändert sich das Arbeitsumfeld in IT-Abteilungen gravierend. Was aber oft vergessen wird: Zwar werden Tätigkeiten automatisiert aber ebenfalls auch neue Stellen geschaffen. Cloud Computing wird zu einem regelrechten Jobmotor! Allein in Deutschland sollen bis 2015 rund 250.000 Stellen durch die Wolke entstehen, so eine Studie des Analystenhauses IDC.

Welche Vorteile bietet die Wolke für ein Unternehmen?

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Vorbereiten auf die Cloud-Zukunft

In den letzten Tagen und Wochen gab es zu unserem Unified Computing System (UCS) einige Diskussionen in der Öffentlichkeit. Während viele Experten in der Vereinheitlichung von Netzwerk, Computing und Management die Zukunft sehen, gibt es auch kritische Stimmen: Unsere sehr guten Partnerschaften mit VMware, NetApp oder EMC würden für Komplikationen sorgen und generell sei unsere UCS-Lösung zu teuer, speziell für den Einsatz innerhalb von Service Providern.

Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass Cloud Computing sehr komplex ist. Bei der Implementierung eines neuen Systems spielen nicht nur die direkten Kosten eine wichtige Rolle. Auch die Performance muss stimmen, damit Cloud Computing im vollen Umfang optimal genutzt werden kann und Unternehmen so erfolgreich Kapital- und Betriebskosten reduzieren.

Unter diesen Gesichtspunkten amortisiert sich die Anschaffung eines UCS sehr schnell, wie aktuelle Kundenbeispiele beweisen. So kann unser Kunde Datev e.G. seine Dienste 40 bis 80 mal schneller anbieten als vorher. Und mit unseren Referenz-Architekturen muss beispielsweise kein Anwender mehr einen Host-Bus bauen, da wir ihm solche Arbeiten abnehmen und so weitere Kosten reduziert werden können.

Qualität hat ihren Preis. Service Provider wie CSC, Orange, Accenture, Kamp Netzwerkdienste und Computacenter sind von dieser Qualität überzeugt und setzen bereits unser System in Deutschland ein. Es gibt zwar auch hierzulande IT Anbieter, die sich Server nach eigenen Vorgaben zum geringst verfügbaren Preis bauen lassen. Allerdings sind das eher Ausnahmen, denn dies reduziert die Komplexität im Betrieb speziell von virtualisierten Umgebungen kaum.

In unserem Blog würde ich gerne mit Ihnen weitere Aspekte und Fragestellungen diskutieren. Nutzen Sie dazu ganz einfach unsere Kommentarfunktion. Ich freue mich auf Ihr Feedback!

Die Wirtschaftlichkeit der Cloud

Im Jahr 2011 haben mehr als 50 Prozent der Unternehmen mit einer Cloud-Migration begonnen und damit erkannt, dass Cloud-Lösungen und -Services ein ungeheures wirtschaftliches Potenzial bieten.

Der Trend geht hin zu einer vernetzten World of many Clouds, in der Nutzer jederzeit, mit jedem Gerät und von jedem Punkt auf dem Globus aus auf Cloud-Services zugreifen können. Unabhängig davon, ob es sich dabei um Private-, Public- oder Hybrid Cloud-Services handelt.

Unternehmen profitieren, neben einer Reduzierung von Kapital- und Betriebskosten, von der Möglichkeit, Ressourcen in der Cloud gemeinsam zu nutzen und Services dynamisch und bedarfsgerecht bereitzustellen. Dadurch lassen sich flexible Geschäftsmodelle realisieren, die – unabhängig vom geografischen Standort und der Größe des Unternehmens – eine schnellere und effizientere Einführung skalierbarer Services ermöglichen.

In einigen Fällen können Geschäftsanwendungen, die durch Bereitstellung, Administration und Personalkosten einst Millionen Euro gekostet haben nun für einige hundert Euro pro Monat über eine externe private Cloud realisiert werden.

Die Entscheidung für eine Cloud-Lösung wird auf Seiten der Unternehmen maßgeblich durch jene Faktoren bestimmt, die sich in erster Linie direkt auf das Umsatzwachstum und die Gewinnsteigerung auswirken:

Faktoren für ein höheres Umsatzwachstum:

  • Verbesserte Flexibilität, Reichweite und Skalierbarkeit
  • Neue Dienstleistungen und Differenzierung von Wettbewerbern, indem neue Technlogien schneller eingeführt werden können

Gewinnorientierte Faktoren:

  • Höhere Flexibilität, Auslastung und Effizienz im Rechenzentrum
  • Geringer Betriebskosten
  • Niedrigerer Gesamtbetriebskosten für Anwendungen

Wie wirtschaftlich die Cloud darüber hinaus noch sein kann, haben wir in unserer Infografik für Sie zusammengestellt: Cisco Visualization | Economics in the Cloud

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