Die Stadien der Zukunft sind vernetzt

Bayer04 Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser mit Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden, Telekom Deutschland und Michael Ganser, Senior Vice President Cisco Zentral- und Osteuropa

Derzeit befinden sich zahlreiche europäische Fussballclubs in der heißen Phase: in vielen Ländern wird noch die Meisterschaft ermittelt, die vier besten europäischen Clubs stehen ab nächster Woche im Halbfinale der Champions League.

Fussball ist meine Leidenschaft – neben Technologie und dem Netzwerk. Doch es gibt einen guten Grund, heute über Fussball im Zusammenhang mit IT zu schreiben. In dieser Woche wurde in Leverkusen die Cisco Connected Stadium Lösung präsentiert. Bayer 04 Leverkusen ist auf einem guten Weg, sich für die Champions League im kommenden Jahr zu qualifizieren – im Bereich Technologie ist der Club bereits führend. Ein intelligentes Netzwerk im Fussballstadion ist heute unumgänglich, sowohl für ein einzigartiges Fanerlebnis als auch als zusätzliche Plattform für Sponsoren.

Zusammen mit unserem Partner Deutsche Telekom realisieren wir in der BayArena schrittweise das technologisch innovativste Stadion in Deutschland: Hauptelemente sind zahlreiche Bildschirme für Information und Unterhaltung, eine schnelle Internetkommunikation per WLAN sowie Livestreams, Video-Replays und mehr auf dem Smartphone („Stadium Vision, Stadium Vision Mobile und Connected Stadium Wifi“). Fans sind immer live am Ball – im Stadion, am Imbissstand, „hinter den Kulissen“ – und können das Live-Erlebnis und die Emotionen dank zuverlässiger Netzabdeckung mit Freunden und Familie teilen. Die Connected Stadium Lösung ist ein Musterbeispiel dafür, was das intelligente Netzwerk leisten kann.

Die BayArena ist nun eine zukunftsweisende Sportstätte und steht in einer Reihe mit dem Wembley Stadium, der Amsterdam Arena oder dem berühmten Estadio Santiago Bernabéu, Heimstadion von Real Madrid.

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit mit Enrique Uriel, Real Madrids CIO, zu sprechen, einem der größten Fans von Ciscos Connected Stadium Lösung. „Unsere Fans sind einfach begeistert“, sagte er mir. „Wir können unseren Anhängern im Stadion und weltweit ein unvergleichliches Fanerlebnis bieten.“

All das sind anschauliche Beispiele – doch letztendlich geht es nicht nur um Fussball, sondern um ein einzigartiges Erlebnis und unendliche Möglichkeiten, die sich durch das Internet of Everything und Innovation basierend auf dem intelligenten Netzwerk ergeben. Ein Stadion ist eine Smart City. Bald werden Bälle mit Sensoren ausgestattet sein und Statistiken in Echtzeit senden. Müssen Fans das Stadion ad hoc verlassen, weist innovative Stadiontechnologie den Weg und hilft, eine Massenpanik zu vermeiden. Beleuchtung, Klimaanlagen und Elektronik werden über Sensoren automatisch reguliert werden. Auf dem Heimweg findet das vernetzte Auto den schnellsten Weg aus dem Stau, hinaus in eine Welt voller Möglichkeiten.

Erstaunliche Dinge passieren, wenn wir die Welt vernetzten.

Tomorrow starts here.

Eine Zukunft voller Möglichkeiten beginnt hier und heute

Es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden, dass wir unsere Geschäftsanrufe, Business-Meetings und E-Mails von jedem Ort aus und zu jeder Zeit tätigen können – dies wird möglich in einer zunehmend vernetzten Welt.

Doch dies ist erst der Anfang einer fantastischen Reise in die Zukunft. Neben Prozessen und Daten werden in schnellem Tempo nun auch immer mehr Objekte und auch Menschen mit dem Internet verknüpft werden. Bis 2020 werden es bereits 37 Milliarden Objekte sein – und dies ist nur etwa ein Prozent der physischen Welt.

Dieses „Internet of Everything“ wird unseren Alltag zukünftig noch stärker verändern und die Wirtschaft revolutionieren. Herzschrittmacher lassen sich in Echtzeit aus der Ferne kontrollieren. Die Vernetzung von Gebäuden, Straßen und Stromleitungen ermöglicht eine effizientere Energienutzung. Und in Fabrikhallen sorgen selbstorganisierende Prozesse für eine bislang nicht da gewesene flexible Fertigung.

Das Internet of Everything bietet unzählige neue Möglichkeiten und wird traditionelle Geschäftsmodelle verändern. Cisco ist am Pulsschlag dieser Veränderung.

Mit unserer Kampagne „TOMORROW starts here“ präsentieren wir unsere Vision in Internet, TV und Printanzeigen. Diese können durch Augmented Reality „aufgeweckt werden“ und geben Ihnen einen Eindruck, was in Zukunft alles möglich sein wird.

Entdecken Sie das „Internet of Everything“ - die Vielzahl an Innovationen, Geschäftsmöglichkeiten und Services, die es mit sich bringt, und informieren Sie sich, wie unsere intelligente und hochsichere Infrastruktur Sie bei dieser Reise in die Zukunft unterstützen kann.

Cisco gemeinsam mit Vitra auf der Orgatec 2012

Lösungen für Webconferencing- und Telepresence-Systeme werden erst durch die Integration in inspirierende und produktive Arbeitswelten lebendig. Einer der renommiertesten Anbieter im Office-Bereich ist das Schweizer Möbelunternehmen Vitra. Ein guter Grund für uns, mit Vitra eine strategische Kooperation einzugehen, die auf der Fachmesse Orgatec in Köln startet. Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern zeigen wir auf unserem Gemeinschaftstand vom 23. bis 27. Oktober unsere Konzepte und Produkte für zukünftige Arbeitswelten.

Vitra wirbt bereits seit vielen Jahren für ein offenes und kommunikatives Büro. Um gemeinsam und in einem globalen Kontext an Projekten und neuen Ideen zu arbeiten, bieten offene Office-Konzepte die besten Möglichkeiten für den Austausch zwischen den Mitarbeitern. Diesem Anspruch werden Cisco und Vitra mit dem Eingang dieser strategischen Partnerschaft gerecht – Cisco als weltweit größter Netzwerkausrüster auf der einen, und Vitra als führender Anbieter innovativer Office-Konzepte auf der anderen Seite.

Verschiedene Bürowelten auf dem Messestand

Wenn Sie sich ein Bild moderner Bürowelten machen möchten, kommen Sie doch mal vorbei! Sie finden uns auf der Orgatec in Halle 09.1, Stand A048/B049. In einem speziell eingerichteten Raum auf dem Messestand zeigen wir am Beispiel des Cisco Videokonferenzsystems Profile Dual 65, wie ein Videokonferenzsystem optimal in ein Büro integriert werden kann. Bei der Einrichtung wurde neben dem reinen Zusammenspiel aus technischem Equipment und Möbeln auch auf Licht und Farbgebung geachtet. Zudem demonstrieren Cisco und Vitra mit „Workbay,“ wie sich selbst in starren Bürostrukturen ästhetisch anspruchsvolle Rückzugsräume einrichten lassen. Speziell für Anwendungen von Führungskräften ist das Telepresence-System EX90 zu sehen.

Orgatec 2012
23. bis 27. Oktober
koelnmesse, Köln
Cisco / Vitra – Messestand in Halle 09.1, Stand A048/B049

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Und natürlich steht Ihnen unsere Kommentarfunktion hier im Blog offen für weitere Diskussionen und Anregungen rund um das Thema Büro.

eGovernment Wettbewerb: Bis zum 15. August online abstimmen

Mit Hilfe intelligenter Netzwerke sowie Informations-, Kommunikations- und Collaboration-Technologien können gesellschaftliche Probleme gelöst werden. Dies haben die Einreichungen zum 12. eGovernment Wettbewerb, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerichtet wird,  eindrucksvoll gezeigt.

Einige Beispiele dokumentieren das:

  • Vermittlung in neue Jobs? Das Jobcenter des Kreises Lippe wird die Kommunikation zwischen Arbeitssuchenden, Arbeitgebern und dem Jobcenter demnächst über Tablet-PCs mit integrierter Videokommunikation verbessern.
  • Kindertagesstätten gesucht? Das Unternehmen Little Bird hat einen elektronischen Marktplatz für Anfragen und Angebote von Kindertagesstätten geschaffen.
  • Transparenz über die Energiesituation? Das bayerische Energieministerium schafft Transparenz mit einem Portal, bei dem über das Vorhandensein von alternativen Energiequellen wie beispielsweise Geothermie auf den Grundstücken informiert wird.
  • Mehr Breitband? Das hessische Wirtschafts- und Technologieministerium hat eine umfassende Strategie zur Einführung von Hochgeschwindigkeitsbreitband erarbeitet, die auch den ländlichen Raum umfasst.

Ingesamt stehen 10 Finalistenbeiträge aus zwei Kategorien zur Auswahl. Diese betreffen zum einen Lösungen für gesellschaftliche Probleme, zum anderen verwaltungsbezogene innovative Lösungen für Prozesse in der Interaktion zwischen Verwaltungen mit Bürgern und Unternehmen. Mehr von diesem Artikel lesen

Olympia: IT Spitzenleistung an der Themse

Blick auf das Olympia Stadion vom Cisco HausRund 60.000 Zuschauer, 20.000 Journalisten vor Ort und fast vier Milliarden Menschen weltweit haben Danny Boyles imposantes Eröffungsspektakel der Olympischen Spiele am vergangenen Freitag Abend mitverfolgt. Und noch bevor die Olympischen Spiele überhaupt offiziell eröffnet waren, konnte “Twitter” sogar schon seinen eigenen neuen “Weltrekord” verzeichnen: Mit 9,66 Millionen Tweets wurden am Eröffungstag  bereits mehr Twitter-Postings gezählt, als bei den Spielen in Beijing über den kompletten Olympiazeitraum hinweg.

Egal ob übers Web, Mobile, TV, Social Media oder vor Ort:  Die Welt ist – Dank modernster Technik - vernetzt und LIVE dabei!

Laut IT Experten ist der gesamte technische Aufwand  bei dieser Olympiade fast zehnmal so hoch wie bei der letzten Fußball-WM. Und im Vergleich zu den Olympischen Spielen 2008 müssen in diesem Jahr 30 Prozent mehr Daten verarbeitet und koordiniert werden.

Einen ausführlichen Blick  hinter die Kulissen und den außerordentlichen Leistungen der IT-Experten gibt hier die Computerwoche.

Wichtig ist aber nicht nur, dass alle Systeme sauber laufen, sondern auch der Schutz vor Angriffen von Außen. Neben der Bereitstellung eines leistungsstarken Netzwerks ist die Sicherheitsinfrastuktur eine der größten Herausforderungen. So verzeichneten zum Beispiel die Systeme der letzten Olympischen Spiele in Peking  fast 200 Millionen sicherheitsrelevante Ereignisse. Die Computerwoche beschreibt wie das Sicherheitssystem gestaltet ist.

Zum Schluss noch ein paar Fakten:

  •     Bis zu 5.000 IT-Experten sind im Einsatz
  •     Alle Systeme wurden 200.000 Stunden intensiv getestet
  •     900 Server stehen bereit
  •     11.500 Desktop-Rechner und 1.100 Notebooks werden eingesetzt
  •     4.200 Kilometer Kabel wurden verlegt

Sie sehen, nicht nur für Sportler, Organisatoren und Medienvertreter gehören die Olympischen Spiele in London zu einem der größten Ereignisse in diesem Jahr. Auch die IT-Experten haben Spitzenleistung zu erbringen – Silber oder Bronze werden nicht vergeben. Die Systeme müssen laufen, denn die ganze Welt schaut zu.

250.000 neue Arbeitsplätze durch die Cloud

Im Zusammenhang mit Cloud Computing liest und hört man oft, daß Tätigkeiten automatisiert, Ressourcen eingespart oder ganze Arbeitsprozesse komplett abgelöst werden. Es ist wenig überraschend, dass Kritiker in diesem Zusammenhang den Verlust von Arbeitsplätzen fürchten.

Sicher ist: Durch Cloud Computing verändert sich das Arbeitsumfeld in IT-Abteilungen gravierend. Was aber oft vergessen wird: Zwar werden Tätigkeiten automatisiert aber ebenfalls auch neue Stellen geschaffen. Cloud Computing wird zu einem regelrechten Jobmotor! Allein in Deutschland sollen bis 2015 rund 250.000 Stellen durch die Wolke entstehen, so eine Studie des Analystenhauses IDC.

Welche Vorteile bietet die Wolke für ein Unternehmen?

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Vorbereiten auf die Cloud-Zukunft

In den letzten Tagen und Wochen gab es zu unserem Unified Computing System (UCS) einige Diskussionen in der Öffentlichkeit. Während viele Experten in der Vereinheitlichung von Netzwerk, Computing und Management die Zukunft sehen, gibt es auch kritische Stimmen: Unsere sehr guten Partnerschaften mit VMware, NetApp oder EMC würden für Komplikationen sorgen und generell sei unsere UCS-Lösung zu teuer, speziell für den Einsatz innerhalb von Service Providern.

Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass Cloud Computing sehr komplex ist. Bei der Implementierung eines neuen Systems spielen nicht nur die direkten Kosten eine wichtige Rolle. Auch die Performance muss stimmen, damit Cloud Computing im vollen Umfang optimal genutzt werden kann und Unternehmen so erfolgreich Kapital- und Betriebskosten reduzieren.

Unter diesen Gesichtspunkten amortisiert sich die Anschaffung eines UCS sehr schnell, wie aktuelle Kundenbeispiele beweisen. So kann unser Kunde Datev e.G. seine Dienste 40 bis 80 mal schneller anbieten als vorher. Und mit unseren Referenz-Architekturen muss beispielsweise kein Anwender mehr einen Host-Bus bauen, da wir ihm solche Arbeiten abnehmen und so weitere Kosten reduziert werden können.

Qualität hat ihren Preis. Service Provider wie CSC, Orange, Accenture, Kamp Netzwerkdienste und Computacenter sind von dieser Qualität überzeugt und setzen bereits unser System in Deutschland ein. Es gibt zwar auch hierzulande IT Anbieter, die sich Server nach eigenen Vorgaben zum geringst verfügbaren Preis bauen lassen. Allerdings sind das eher Ausnahmen, denn dies reduziert die Komplexität im Betrieb speziell von virtualisierten Umgebungen kaum.

In unserem Blog würde ich gerne mit Ihnen weitere Aspekte und Fragestellungen diskutieren. Nutzen Sie dazu ganz einfach unsere Kommentarfunktion. Ich freue mich auf Ihr Feedback!

Die Zukunft heißt IPv6

Vor etwa vier Jahren haben wir eine besondere Grenze überschritten: Es sind mehr „Dinge“ an das Internet angeschlossen als Menschen auf der Erde leben. Inzwischen reden wir nicht mehr nur über Smartphones, Smartgrids oder klassische Gebäude. Auch die neueste Generation von Fernsehern, die sogenannten Smart TV Geräte, werden alle mit dem Internet verbunden sein. Schon heute teilen wir sehr viele Informationen über das Netz, was besondere Herausforderungen an das Internet der Zukunft stellt. Denn nicht nur der globale Datenverkehr wird damit immer weiter steigen – auch die IP-Adressen, also jene Nummernfolgen, durch die jedes Gerät im weltweiten Netz eine einzigartige Adresse bekommt, reichen für diese neuen Anwendungsmöglichkeiten nicht mehr aus. Denn das bisherige Internet Protokoll IPv4 bietet „nur“ knapp 4,3 Milliarden Adressen.

Bereits 1998 hat sich die Internet Engineering Task Force, zu deren führenden Mitgliedern auch wir von Cisco gehören, auf das Internet Protocol Version 6 (IPv6) als das standardisierte Verfahren für die Übermittlung von Daten geeinigt. Mehr von diesem Artikel lesen

Die Wirtschaftlichkeit der Cloud

Im Jahr 2011 haben mehr als 50 Prozent der Unternehmen mit einer Cloud-Migration begonnen und damit erkannt, dass Cloud-Lösungen und -Services ein ungeheures wirtschaftliches Potenzial bieten.

Der Trend geht hin zu einer vernetzten World of many Clouds, in der Nutzer jederzeit, mit jedem Gerät und von jedem Punkt auf dem Globus aus auf Cloud-Services zugreifen können. Unabhängig davon, ob es sich dabei um Private-, Public- oder Hybrid Cloud-Services handelt.

Unternehmen profitieren, neben einer Reduzierung von Kapital- und Betriebskosten, von der Möglichkeit, Ressourcen in der Cloud gemeinsam zu nutzen und Services dynamisch und bedarfsgerecht bereitzustellen. Dadurch lassen sich flexible Geschäftsmodelle realisieren, die – unabhängig vom geografischen Standort und der Größe des Unternehmens – eine schnellere und effizientere Einführung skalierbarer Services ermöglichen.

In einigen Fällen können Geschäftsanwendungen, die durch Bereitstellung, Administration und Personalkosten einst Millionen Euro gekostet haben nun für einige hundert Euro pro Monat über eine externe private Cloud realisiert werden.

Die Entscheidung für eine Cloud-Lösung wird auf Seiten der Unternehmen maßgeblich durch jene Faktoren bestimmt, die sich in erster Linie direkt auf das Umsatzwachstum und die Gewinnsteigerung auswirken:

Faktoren für ein höheres Umsatzwachstum:

  • Verbesserte Flexibilität, Reichweite und Skalierbarkeit
  • Neue Dienstleistungen und Differenzierung von Wettbewerbern, indem neue Technlogien schneller eingeführt werden können

Gewinnorientierte Faktoren:

  • Höhere Flexibilität, Auslastung und Effizienz im Rechenzentrum
  • Geringer Betriebskosten
  • Niedrigerer Gesamtbetriebskosten für Anwendungen

Wie wirtschaftlich die Cloud darüber hinaus noch sein kann, haben wir in unserer Infografik für Sie zusammengestellt: Cisco Visualization | Economics in the Cloud

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Cloud-Bereitschaft global

Wenn Unternehmen mit weltweiten Standorten Cloud-Dienste einsetzen, nutzen sie zwar die gleiche Plattform, nicht aber die selben Bandbreiten.

Upload- und Download-Geschwindigkeiten sind nicht in jedem Land gleich. Das eigene IT-Netzwerk kann also noch so perfekt aufgestellt sein – ist die Breitband-Geschwindigkeit in einzelnen Ländern zu gering, können Mitarbeiter die Cloud-Dienste nur sehr eingeschränkt oder gar nicht nutzen.

Die regionalen Unterschiede in der Verfügbarkeit von Bandbreiten verdeutlich der Cisco Global Cloud Index, der die Breitbandversorgung in verschiedenen Ländern weltweit betrachtet. Eins gleich vorweg: Deutschland steht nach dieser Untersuchung sehr gut da. Mit Download-Geschwindigkeiten von durchschnittlich 18,9 Mbps und einem Upload von durchschnittlich 8,5 Mbps brauchen wir den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu scheuen.

Unsere Studie zeigt allerdings auch, dass die aktuelle durchschnittliche Netzwerkleistung der Breitbandzugänge in Westeuropa nur herkömmliche Cloud-Anwendungen unterstützt.

Die Mindestanforderungen für erweiterte Cloud-Anwendungen:

  • mindestens 0,75 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit
  • mindestens 2,5 Mbit/s Download-Geschwindigkeit
  • höchstens 50 ms Netzwerklatenz

In Westeuropa besitzen die Netzwerke aktuell durchschnittlich:

  • 2,38 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit
  • 9,37 Mbit/s Download-Geschwindigkeit
  • 72 ms Netzwerklatenz

Die wichtigsten globalen Ergebnisse haben wir Ihnen nun in einer interaktiven Grafik ansprechend zusammen gestellt. Schauen Sie selbst, wie “cloudy” einzelne Länder schon heute sind: Mehr von diesem Artikel lesen

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