Trotz Streik pünktlich ins Meeting

In den vergangenen Tagen mussten aufgrund des Streiks der Flugbegleiter mehrere hundert Flüge annulliert werden; weitere Streiks sind angekündigt. Von den Flugausfällen sind überwiegend innerdeutsche und europäische Ziele betroffen und damit zahlreiche Geschäftsreisende, die ihre Termine nicht wahrnehmen konnten und somit kostbare Zeit verloren haben.

Cisco bietet hier zahlreiche Alternativen, mit denen sich persönliche Meetings abhalten lassen, ohne dafür reisen oder gemeinsam in einem Raum sitzen zu müssen. Es gibt drei Möglichkeiten, die Sie vor Flugstress, Verspätungen oder gar Annulierungen bewahren und selbst während ungeplanter Wartezeit produktive Meetings möglich machen:

Cisco Jabber

Über dieses System lassen sich neben Instant Messaging und Sprachübertragungen auch bequem Videokonferenzen zwischen Geschäftsleuten oder auch Freunden und Familie aufsetzen. Nach Download von Cisco Jabber Video for TelePresence stellt das Collaboration-Tool eine kostenlose Videokonferenz zwischen zwei Teilnehmern her und schafft damit eine persönliche Atmosphäre, die reine Telefonkonferenzen nicht leisten können. Cisco Jabber ist plattformunabhängig und verfügbar für Windows und Mac sowie Android, iOS, Blackberry und Cisco Cius.

 Cisco Meeting On Us

Virtuelle Meetings unter Realbedingungen bietet Ciscos Meeting On Us. Weltweit hat Cisco in seinen Büros sowie in zahlreichen Hotels Video-Konferenzräume geschaffen und stellt diese nach vorheriger Terminvereinbarung kostenlos Interessenten zur Verfügung. Allein in der DACH-Region gibt es in Ballungszentren dreißig dieser vollausgestatteten TelePresence-Systeme, die untereinander vernetzt für Meetings genutzt werden können – egal ob die Meeting-Teilnehmer in einem anderen Raum in Deutschland, Europa oder einem anderen Teil der Welt sitzen. Heute setzen bereits viele bedeutende Unternehmen auf Videotechnologie von Cisco und besitzen eigene Videotechnologie, skaliert von der Desktoplösung bis hin zu immersiven Räumen.

Cisco WebEx

Ciscos bekanntestes Collaboration-Tool ist WebEx, mit dem sich besonders unkompliziert und kurzfristig Web- und Videokonferenzen einrichten lassen. Das System stellt Nutzern per Online-Verbindung eine Sprach-, Video- und Datenverbindung zur Verfügung, mit der bis zu 25 Teilnehmer gleichzeitig vom eigenen Schreibtisch aus Meetings abhalten können. Zudem lassen sich Dokumente oder auch Inhalte vom eigenen Desktop-PC oder Laptop sehr einfach und intuitiv mit anderen Teilnehmern teilen.

Egal ob Flugbegleiterstreik oder nicht: Ciscos Collaboration-Tools schaffen trotz Entfernung eine persönliche Nähe und sparen dabei auch noch Zeit und letztendlich natürlich ebenfalls Reisekosten. Zudem lassen sich überraschende Wartezeiten sinnvoll für effiziente Meetings nutzen.

Always on – mobil und vernetzt im Urlaub!

Mit zunehmender Verbreitung von Smartphones, Tablets & Co. und der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Breitbandzugängen zum Internet, können wir überall ins Netz und sind mittlerweile für jeden, immer und überall erreichbar.

Egal ob Familie, Freunde oder Arbeitgeber – Dank Smartphones, Tablets & Co. sind wir über das Internet stets verbunden und für jeden, immer und überall erreichbar.

Besonders in der Urlaubszeit stellt sich für jeden von uns allerdings die Frage, an welcher Stelle wir auch unsere Geräte in die Ferien schicken um wirklich „abzuschalten“. Aber nicht nur die Erreichbarkeit ist ein Thema, über das wir uns spätestens dann mehr Gedanken machen. Auch Sicherheitsfragen tauchen bei der Nutzung fremder Netze oder Geräte gerade am Urlaubsort bei vielen auf.

Wir wollten es daher einmal genauer wissen, wie eigentlich das Kommunikationsverhalten im Urlaub aussieht und haben die Marktforscher von Ears and Eyes mit einer repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Bundesbürgern beauftragt.

Für viele Deutsche scheint die digitale Erreichbarkeit im Urlaub mittlerweile zur Normalität zu gehören, denn lediglich ein Viertel (24 Prozent) aller Befragten gab an, auf die Nutzung digitaler Gadgets während des Urlaubs komplett zu verzichten. Das bedeutet: Auch im Urlaub wird meist nicht “abgeschaltet”, sondern das eigene Soziale Netz beobachtet, die Alltagskommunikation weiter gepflegt und vielfach ebenfalls gearbeitet, wie auch eine aktuelle Untersuchung der Nachrichtenagentur dpa ergab. Mit zunehmender Verbreitung von Smartphones und Tablets ist abzusehen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Mehr von diesem Artikel lesen

Olympia: IT Spitzenleistung an der Themse

Blick auf das Olympia Stadion vom Cisco HausRund 60.000 Zuschauer, 20.000 Journalisten vor Ort und fast vier Milliarden Menschen weltweit haben Danny Boyles imposantes Eröffungsspektakel der Olympischen Spiele am vergangenen Freitag Abend mitverfolgt. Und noch bevor die Olympischen Spiele überhaupt offiziell eröffnet waren, konnte “Twitter” sogar schon seinen eigenen neuen “Weltrekord” verzeichnen: Mit 9,66 Millionen Tweets wurden am Eröffungstag  bereits mehr Twitter-Postings gezählt, als bei den Spielen in Beijing über den kompletten Olympiazeitraum hinweg.

Egal ob übers Web, Mobile, TV, Social Media oder vor Ort:  Die Welt ist – Dank modernster Technik - vernetzt und LIVE dabei!

Laut IT Experten ist der gesamte technische Aufwand  bei dieser Olympiade fast zehnmal so hoch wie bei der letzten Fußball-WM. Und im Vergleich zu den Olympischen Spielen 2008 müssen in diesem Jahr 30 Prozent mehr Daten verarbeitet und koordiniert werden.

Einen ausführlichen Blick  hinter die Kulissen und den außerordentlichen Leistungen der IT-Experten gibt hier die Computerwoche.

Wichtig ist aber nicht nur, dass alle Systeme sauber laufen, sondern auch der Schutz vor Angriffen von Außen. Neben der Bereitstellung eines leistungsstarken Netzwerks ist die Sicherheitsinfrastuktur eine der größten Herausforderungen. So verzeichneten zum Beispiel die Systeme der letzten Olympischen Spiele in Peking  fast 200 Millionen sicherheitsrelevante Ereignisse. Die Computerwoche beschreibt wie das Sicherheitssystem gestaltet ist.

Zum Schluss noch ein paar Fakten:

  •     Bis zu 5.000 IT-Experten sind im Einsatz
  •     Alle Systeme wurden 200.000 Stunden intensiv getestet
  •     900 Server stehen bereit
  •     11.500 Desktop-Rechner und 1.100 Notebooks werden eingesetzt
  •     4.200 Kilometer Kabel wurden verlegt

Sie sehen, nicht nur für Sportler, Organisatoren und Medienvertreter gehören die Olympischen Spiele in London zu einem der größten Ereignisse in diesem Jahr. Auch die IT-Experten haben Spitzenleistung zu erbringen – Silber oder Bronze werden nicht vergeben. Die Systeme müssen laufen, denn die ganze Welt schaut zu.

Ethernet der Zukunft

Wie stark alleine der Internet-Datenverkehr in Zukunft noch steigen wird, hat Carlo Wolf, Geschäftsführer von Cisco in Deutschland, bereits vor einiger Zeit in seinem Blogbeitrag gezeigt.

Durch Cloud Computing werden große Datenmengen generiert, die immer und überall abrufbar sein müssen. Darum ist der schnelle und sichere Transport im Netz zwingend, um Daten zeitnah dem Endanwender zur Verfügung zu stellen. Gerade beim Zugriff auf diese Daten in einer Cloud-Umgebung oder in verteilten Rechenzentren, ist die Geschwindigkeit zwischen den Komponenten eine wichtige Voraussetzung, damit alle relevanten Informationen in Echtzeit übermittelt werden.

Mit 40/100 Gigabit Ethernet (GbE) werden diese neuen Geschwindigkeitsdimensionen erreicht. Allerdings: Aufgrund der Optikpreise wird 100 GbE bis auf Weiteres eine teure Technik bleiben. Daher sehe ich einen schnelleren Übergang nur in speziellen Bereichen, wie etwa massiv skalierbaren Rechenzentren, bei Forschungseinrichtungen oder Service Providern.

Nur, welche Auswirkungen haben diese neuen Geschwindigkeiten auf vorhandenes Equipment und Funktionen wie Monitoring oder Security?

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Schnell, schneller, 802.11ac

In sämtlichen Bereichen der Industrie, seien es Verwaltungen, Krankenhäuser, Logistik- oder Industrieunternehmen sind drahtlose Netzwerke als Standardmedium nicht mehr wegzudenken. Selbst bei Banken und Versicherungen, die lange Bedenken bei der Einführung hatten, gehört WLAN inzwischen dazu.

Kürzlich gab das Informations- und Medienunternehmen Nielsen bekannt, daß 2/3 der US-Handykäufer sich im 1. Quartal 2012 für ein Smartphone entschieden haben. Über die Hälfte der Handy-Nutzer in den USA besitzt demnach ein Smartphone. Die Anzahl der Geräte und Anwendungen, die auf drahtlose Netzwerke zugreifen, nimmt damit immer mehr zu – auch in Deutschland.

Schon längst sind es nicht nur Business-Laptops oder Firmen-Handys, die ein Unternehmens- WLAN nutzen: Immer mehr private Endgeräte von Mitarbeitern und Kunden kommen dazu.

In seinem Blogbeitrag „BYOD – Private Endgeräte ins Netzwerk einbinden“ geht mein Kollege Mathias Wietrychowski gezielt auf dieses Thema ein. Denn dieser Trend ist nicht aufzuhalten.

Insbesondere für Kunden mit hohem Bandbreitenbedarf auf relativ kleinem Raum, wie z.B. Vorlesungssäle in Universitäten oder größere Sportveranstaltungen, dürfte der neue 802.11ac-Standard für eine noch schnellere drahtlose Netzwerkkommunikation daher besonders interessant sein. Denn mit dem neuen Standard stehen den Nutzern mehr Geschwindigkeit und damit viel höhere Datenraten zur Verfügung.

Bislang ist der neue Standard 802.11ac allerdings noch nicht endgültig ratifiziert. Trotzdem sollte man die Entscheidung für die Investition in eine 802.11ac-Ausstattung nicht zu weit hinaus schieben, denn daß 802.11ac kommen wird ist bereits klar. Bei der Anschaffung neuer Geräte gilt es bereits heute zu beachten, daß diese 802.11ac-fähig sind und nachgerüstet werden können. Damit ist nicht nur ein entsprechender Investitionsschutz gewährleistet sondern auch der Umstieg auf den neuen Standard mit weniger Kosten verbunden.

Wenn Sie spezielle Fragen zum neuen WLAN-Standard 802.11ac haben, zögern Sie nicht! Ich beantworte Ihre Fragen sehr gerne und freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Die Zukunft heißt IPv6

Vor etwa vier Jahren haben wir eine besondere Grenze überschritten: Es sind mehr „Dinge“ an das Internet angeschlossen als Menschen auf der Erde leben. Inzwischen reden wir nicht mehr nur über Smartphones, Smartgrids oder klassische Gebäude. Auch die neueste Generation von Fernsehern, die sogenannten Smart TV Geräte, werden alle mit dem Internet verbunden sein. Schon heute teilen wir sehr viele Informationen über das Netz, was besondere Herausforderungen an das Internet der Zukunft stellt. Denn nicht nur der globale Datenverkehr wird damit immer weiter steigen – auch die IP-Adressen, also jene Nummernfolgen, durch die jedes Gerät im weltweiten Netz eine einzigartige Adresse bekommt, reichen für diese neuen Anwendungsmöglichkeiten nicht mehr aus. Denn das bisherige Internet Protokoll IPv4 bietet „nur“ knapp 4,3 Milliarden Adressen.

Bereits 1998 hat sich die Internet Engineering Task Force, zu deren führenden Mitgliedern auch wir von Cisco gehören, auf das Internet Protocol Version 6 (IPv6) als das standardisierte Verfahren für die Übermittlung von Daten geeinigt. Mehr von diesem Artikel lesen

Gigantischer Anstieg des Internet-Datenverkehrs

Ist Ihr Auto schon im Netz? Oder gar der Kühlschrank mit dem Internet verbunden? Ihr Mobiltelefon ist es ganz sicher, und bei Ihnen zu Hause funkt bestimmt auch ein WLAN-Router, oder? Da ist es nicht verwunderlich, dass der globale Datenverkehr massiv ansteigt, wie unser  Cisco Visual Networking Index (VNI) eindrucksvoll belegt. Neuere Entwicklungen wie beispielsweise die zunehmende Zahl der mit dem Internet verbundener Fernseher (Smart TVs) beschleunigen diesen Trend zusätzlich und führen zwangsläufig dazu, dass das Volumen der weltweit umherschwirrenden Datenpakete rasant ansteigt.

Alleine in Deutschland wird der mobile Datenverkehr zwischen den Jahren 2011 und 2016 um das 21fache ansteigen. Damit wächst die mobile Datennutzung dreimal so schnell wie der Traffic über feste Leitungen, was auch damit zu tun hat, dass jeder Einwohner in Deutschland statt heute drei im Jahr 2016 mindestens fünf internetfähige Geräte im Einsatz haben wird. Unseren Berechnungen zufolge wird dann jeder deutsche Nutzer monatlich 73 Gigabyte an Daten über IP-Netze übertragen.

International betrachtet wird sich bis 2016 die Zahl der an das Internet angebundenen Geräte auf fast 19 Milliarden verdoppeln und der IP-Datenverkehr 150 Petabyte pro Sekunde betragen. Das ist in etwa vergleichbar mit 278 Millionen Internetnutzern, die gleichzeitig einen HD-Film bei einer mittleren Geschwindigkeit von 1,2 Mbit/s streamen. Auf das Jahr gerechnet ergeben sich da gigantische Summen: Auf 1,3 Zettabyte (1 Billion Gigabyte, bzw. eine Eins mit 21 Nullen) schätzen wir den globalen Datenverkehr im Jahr 2016, was einer Vervierfachung gegenüber dem Jahr 2011 entspricht. Über welche Relationen wir hier sprechen, zeigt sehr anschaulich das nachfolgende Video:

Aber nicht nur die ständig wachsende Zahl der mit dem Netz verbundenen Endgeräte trägt zum massiven Wachstum bei. Selbstverständlich eröffnet auch die fortschreitende Verbreitung von schnelleren Breitbandverbindungen den Verbrauchern Möglichkeiten, die sie vorher nicht hatten und nun immer stärker nutzen. Beispielsweise wenn es darum geht, Videos in HD-Qualität zu genießen oder ihren TV-Konsum teilweise bis ganz auf IP zu verlagern.

Wenn Sie mehr über das Thema wissen möchten, empfehle ich Ihnen ein Video, in dem sich meine US-Kollegen aus dem VNI-Team zu den aktuellen Zahlen austauschen:

Wie sind Ihre Erfahrungen im Bereich ansteigender Datennutzung? Decken sich Ihre persönlichen Erkenntnisse in Ihrem Unternehmen mit den Prognosen von Cisco? Diskutieren Sie mit uns und der Community. Wir freuen uns über den Austausch mit Ihnen.

Die Wirtschaftlichkeit der Cloud

Im Jahr 2011 haben mehr als 50 Prozent der Unternehmen mit einer Cloud-Migration begonnen und damit erkannt, dass Cloud-Lösungen und -Services ein ungeheures wirtschaftliches Potenzial bieten.

Der Trend geht hin zu einer vernetzten World of many Clouds, in der Nutzer jederzeit, mit jedem Gerät und von jedem Punkt auf dem Globus aus auf Cloud-Services zugreifen können. Unabhängig davon, ob es sich dabei um Private-, Public- oder Hybrid Cloud-Services handelt.

Unternehmen profitieren, neben einer Reduzierung von Kapital- und Betriebskosten, von der Möglichkeit, Ressourcen in der Cloud gemeinsam zu nutzen und Services dynamisch und bedarfsgerecht bereitzustellen. Dadurch lassen sich flexible Geschäftsmodelle realisieren, die – unabhängig vom geografischen Standort und der Größe des Unternehmens – eine schnellere und effizientere Einführung skalierbarer Services ermöglichen.

In einigen Fällen können Geschäftsanwendungen, die durch Bereitstellung, Administration und Personalkosten einst Millionen Euro gekostet haben nun für einige hundert Euro pro Monat über eine externe private Cloud realisiert werden.

Die Entscheidung für eine Cloud-Lösung wird auf Seiten der Unternehmen maßgeblich durch jene Faktoren bestimmt, die sich in erster Linie direkt auf das Umsatzwachstum und die Gewinnsteigerung auswirken:

Faktoren für ein höheres Umsatzwachstum:

  • Verbesserte Flexibilität, Reichweite und Skalierbarkeit
  • Neue Dienstleistungen und Differenzierung von Wettbewerbern, indem neue Technlogien schneller eingeführt werden können

Gewinnorientierte Faktoren:

  • Höhere Flexibilität, Auslastung und Effizienz im Rechenzentrum
  • Geringer Betriebskosten
  • Niedrigerer Gesamtbetriebskosten für Anwendungen

Wie wirtschaftlich die Cloud darüber hinaus noch sein kann, haben wir in unserer Infografik für Sie zusammengestellt: Cisco Visualization | Economics in the Cloud

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Cloud-Bereitschaft global

Wenn Unternehmen mit weltweiten Standorten Cloud-Dienste einsetzen, nutzen sie zwar die gleiche Plattform, nicht aber die selben Bandbreiten.

Upload- und Download-Geschwindigkeiten sind nicht in jedem Land gleich. Das eigene IT-Netzwerk kann also noch so perfekt aufgestellt sein – ist die Breitband-Geschwindigkeit in einzelnen Ländern zu gering, können Mitarbeiter die Cloud-Dienste nur sehr eingeschränkt oder gar nicht nutzen.

Die regionalen Unterschiede in der Verfügbarkeit von Bandbreiten verdeutlich der Cisco Global Cloud Index, der die Breitbandversorgung in verschiedenen Ländern weltweit betrachtet. Eins gleich vorweg: Deutschland steht nach dieser Untersuchung sehr gut da. Mit Download-Geschwindigkeiten von durchschnittlich 18,9 Mbps und einem Upload von durchschnittlich 8,5 Mbps brauchen wir den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu scheuen.

Unsere Studie zeigt allerdings auch, dass die aktuelle durchschnittliche Netzwerkleistung der Breitbandzugänge in Westeuropa nur herkömmliche Cloud-Anwendungen unterstützt.

Die Mindestanforderungen für erweiterte Cloud-Anwendungen:

  • mindestens 0,75 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit
  • mindestens 2,5 Mbit/s Download-Geschwindigkeit
  • höchstens 50 ms Netzwerklatenz

In Westeuropa besitzen die Netzwerke aktuell durchschnittlich:

  • 2,38 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit
  • 9,37 Mbit/s Download-Geschwindigkeit
  • 72 ms Netzwerklatenz

Die wichtigsten globalen Ergebnisse haben wir Ihnen nun in einer interaktiven Grafik ansprechend zusammen gestellt. Schauen Sie selbst, wie “cloudy” einzelne Länder schon heute sind: Mehr von diesem Artikel lesen

Wenn die Queen Mary 2 einläuft – Wie der Hamburger Hafen Schiffe, LKWs und Züge koordiniert

Jedes Jahr laufen rund 10.000 Schiffe in den Hamburger Hafen ein. Egal ob es sich dabei um eine private Jolle, einen Ozeanriesen wie die Queen Mary 2 oder einen Megafrachter handelt: Jedes einzelne Schiff stellt höchste Ansprüche an ein effektives Hafenmanagement. Insbesondere die Abwicklung der Frachtschiffe war eine große Herausforderung – erst recht, wenn diese über vier verschiedene, nicht miteinander verzahnte Datennetze koordiniert werden mussten. Für die Hamburg Port Authority (HPA) Grund genug, die bislang getrennten Netze auf ein eigenes intelligentes Netzwerk als Plattform zu konsolidieren .

Sobald die Einfahrt in die Hafenregion koordiniert und der Frachter an der Kaimauer vertaut ist, muss die Fracht möglichst schnell gelöscht und das Schiff mit neuer Ladung versorgt werden. Hierfür sind LKWs und Züge auf dem 7.200 Hektar großen Gelände ständig im Einsatz und bedürfen einer entsprechenden Koordination. Bislang geschah dies mit jeweils einem autarken Netz für Radar, Bahn, Telefon und IT, was zur Folge hatte, dass auf der Wasserfläche nicht über das Netz telefoniert werden konnte und es an Land kaum Zugang zum Radarsystem gab. „Um die Kommunikation zu verbessern und die Effizienz der Arbeitsabläufe zu optimieren, wollten wir die vier Netze in ein einziges überführen“, erklärt Dr. Sebastian Saxe, CIO bei der Hamburg Port Authority.

Im Juli 2009 begann dann die Bestandsaufnahme und Planung des Projektes. An zehn Standorten auf dem Gelände wurden Knotenpunkte für das Kernnetz installiert, mit Lichtwellenleitern verbunden und die verschiedenen LANs angedockt. Dadurch entstand ein Netzwerk für ein effektives Verkehrsmanagement auf Wasser, Schiene und Straße. Die Mitarbeiter kommunizieren nun unabhängig von Standort und Endgerät über ein intelligentes Netzwerk, tauschen in einer gesicherten Umgebung Dokumente untereinander aus und teilen Informationen. Der Radar-Teil des Netzes trackt beispielweise den realen Weg der Schiffe von der Hafeneinfahrt bis an die Kaimauer in Echtzeit. Die Zugführer erfahren, wann sie welche Strecke des 300 Kilometer langen Schienennetzes befahren können. Schließlich müssen nicht weniger als 83 Eisenbahnverkehrsunternehmen aus verschiedenen Ländern koordiniert werden. „Die Entscheidung für die Cisco-Technologie stand von Anfang an fest“, sagt Sebastian Saxe. „Bei meinem vorherigen Arbeitgeber habe ich ausgezeichnete Erfahrungen mit den Lösungen gesammelt. Zudem steht Cisco als größter Anbieter in diesem Bereich für Zukunftssicherheit und aktuelle State-of-the-Art-Technologien.“

Neben Staus und Wartezeiten wurden mit Einführung des einheitlichen Netzes auch die Kosten massiv reduziert. Alleine die Betriebskosten sinken innerhalb der nächsten sieben Jahre auf ein Drittel der heutigen Kosten. Zudem werden sich die Managementkosten massiv verringern, weil nun beispielsweise eine Fernwartung für die Administration zum Einsatz kommt. Die von Cisco realisierte Lösung überzeugte nicht nur die HPA sondern auch die Jury des 11. eGovernment-Wettbewerb 2011, die das Projekt als „Bestes Modernisierungsprogramm Deutschlands“ auszeichnete. Zudem gewann das Projekt den Cisco Innovation Award 2011 in der Kategorie „Most Innovative Business Impacting Network of the Year.“ Die internationale Auszeichnung geht an aktuelle, effizient durchgeführte Technologie-Projekte innerhalb der EMEAR-Region (Europa, Afrika, Russland und Mittlerer Osten), die mit innovativen Diensten deutliche Verbesserungen bringen.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Projekt? Für welchen Bereich des öffentlichen Lebens würden Sie sich eine ähnliche Lösung wie diese wünschen? Diskutieren Sie mit uns hier im Blog. Wir freuen uns über Ihren Beitrag.

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