Ethernet der Zukunft

Wie stark alleine der Internet-Datenverkehr in Zukunft noch steigen wird, hat Carlo Wolf, Geschäftsführer von Cisco in Deutschland, bereits vor einiger Zeit in seinem Blogbeitrag gezeigt.

Durch Cloud Computing werden große Datenmengen generiert, die immer und überall abrufbar sein müssen. Darum ist der schnelle und sichere Transport im Netz zwingend, um Daten zeitnah dem Endanwender zur Verfügung zu stellen. Gerade beim Zugriff auf diese Daten in einer Cloud-Umgebung oder in verteilten Rechenzentren, ist die Geschwindigkeit zwischen den Komponenten eine wichtige Voraussetzung, damit alle relevanten Informationen in Echtzeit übermittelt werden.

Mit 40/100 Gigabit Ethernet (GbE) werden diese neuen Geschwindigkeitsdimensionen erreicht. Allerdings: Aufgrund der Optikpreise wird 100 GbE bis auf Weiteres eine teure Technik bleiben. Daher sehe ich einen schnelleren Übergang nur in speziellen Bereichen, wie etwa massiv skalierbaren Rechenzentren, bei Forschungseinrichtungen oder Service Providern.

Nur, welche Auswirkungen haben diese neuen Geschwindigkeiten auf vorhandenes Equipment und Funktionen wie Monitoring oder Security?

Mehr von diesem Artikel lesen

Die Zukunft heißt IPv6

Vor etwa vier Jahren haben wir eine besondere Grenze überschritten: Es sind mehr „Dinge“ an das Internet angeschlossen als Menschen auf der Erde leben. Inzwischen reden wir nicht mehr nur über Smartphones, Smartgrids oder klassische Gebäude. Auch die neueste Generation von Fernsehern, die sogenannten Smart TV Geräte, werden alle mit dem Internet verbunden sein. Schon heute teilen wir sehr viele Informationen über das Netz, was besondere Herausforderungen an das Internet der Zukunft stellt. Denn nicht nur der globale Datenverkehr wird damit immer weiter steigen – auch die IP-Adressen, also jene Nummernfolgen, durch die jedes Gerät im weltweiten Netz eine einzigartige Adresse bekommt, reichen für diese neuen Anwendungsmöglichkeiten nicht mehr aus. Denn das bisherige Internet Protokoll IPv4 bietet „nur“ knapp 4,3 Milliarden Adressen.

Bereits 1998 hat sich die Internet Engineering Task Force, zu deren führenden Mitgliedern auch wir von Cisco gehören, auf das Internet Protocol Version 6 (IPv6) als das standardisierte Verfahren für die Übermittlung von Daten geeinigt. Mehr von diesem Artikel lesen

BYOD – Private Endgeräte ins Netzwerk einbinden

Mobile Endgeräte mit Internetzugang sind längst kein Trendthema mehr – sei es in privater Nutzung, an Universitäten und natürlich auch in der Arbeitswelt. Auf Unternehmensseite ist die Einbindung privater Endgeräte natürlich Fluch und Segen zugleich. Warum sollten Unternehmen ihren Mitarbeitern also erlauben, private Smartphones & Co. in das firmeneigene Netzwerk einzubinden?

IT-Leiter werden jetzt vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen aus Sorge, dass ihnen die Öffnung des firmeneigenen Netzwerks schlaflose Nächte bereitet. Das muss aber nicht sein. Tatsächlich bringt dieses neue Mediennutzungsverhalten zwar gesteigerte Anforderungen an die IT-Sicherheit, aber eben auch viele Vorteile. Der Trend ist nicht aufzuhalten und mit ein paar vorbereitenden Maßnahmen und Regeln bieten sich ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Um Unternehmen die Öffnung ihrer IT für private Engeräte schmackhaft zu machen, hat Cisco ein umfassendes Themendossier zu BYOD (Bring Your Own Device) ins Netz gestellt, das einen kurzweiligen Blick in die Thematik gewährt, die Vorteile aufzeigt und die für diesen Schritt erforderlichen Lösungen vorstellt. Zusammengefasst erfordert BYOD

  • eine einheitliche Sicherheitspolitik innerhalb der Organisation – für drahtlose und drahtgebundene Endgeräte, VPN und Mobile Device Management
  • eine eindeutige und mit allen Firmenteilen wie Human Ressources, Legal und Security abgestimmte, klare Nutzungs-Policy

Beachtet man die entscheidende Regeln, bietet BYOD eine Menge Vorteile für aktuelle und zukünftige Mitarbeiter, die eigenständig entscheiden können, wann, wo und mit welchem Endgerät sie arbeiten – während die IT zugleich die Kontrolle und Sichtbarkeit behält, um Nachts auch weiterhin ruhig schlafen zu können.

Erfahren Sie hier mehr über unsere Ankündigungen und Technologien oder besuchen Sie uns doch gleich auf der Cisco Expo 2012 in Berlin, wo BYOD eines unserer Schwerpunktthemen sein wird. Beispielsweise auf der Panel-Diskussion “Bring Your Own Device” am 03. Mai von 13:30 – 14:15 Uhr mit meinem Kollegen Chris Young, Senior Vice President der  Security and Government Group von Cisco Systems. Nutzen Sie diese Gelegenheit, live mit den Cisco Executives, Top-Entscheidern und auch Technologie-Spezialisten über die Anforderungen und Chancen dieser veränderten Arbeitswelt zu diskutieren.

Das Blog-Team wünscht Ihnen viel Spass und freut sich über Ihre Anmerkungen und Diskussionbeiträge in den Kommentaren.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: